Seit 2002 ist Heide Zwirner in Mosambik. Seit 2010, kurz nach der Gründung unserer Stiftung, unterstützen wir sie bei ihrer Arbeit als Krankenschwester, die sie über Maputo und Chimoio nun vor einigen Jahren nach Lichinga in den Nordwesten von Mosambik geführt hat. Dort arbeitet sie in mehreren Initiativen mit. In erster Linie werden von ihr kleinere Kinder und Menschen mit Behinderungen betreut, gepflegt und therapiert, so weit es unter diesen Rahmenbedingungen möglich ist. Mosambik ist nicht Deutschland und so herrscht vielfach ein Mangel an medizinischen oder therapeutischen Geräten, Medikamenten, aber auch an einer entsprechenden Infrastruktur vor. Und dennoch sind die Nachrichten. die wir von Heide in Form ihrer Rundbriefe bekommen, auch Mut machende Nachrichten. „Alles was Hoffnung gibt, ist ein Versuch wert!“ Und so unterstützen wir Heide mit Zuwendungen, die sie u.a. für Medikamente und Nahrungsbeigaben nutzt, aber auch mit kleinen Paketen, in der wir ihr ebenfalls Medikamente, zum Teil auch Kleidung (siehe das Foto unten), aber auch einmal Kinderspielzeug zukommen lassen.

Dank Heide haben wir nun auch Dr. Peg Cumberland kennen gelernt, die ebenfalls seit zig Jahren in Mosambik tätig ist und auf deren Initiative hin die neue Kinderklinik in Lichinga gebaut wurde. Und obwohl Mosambik in den letzten Jahren unter keinem guten Stern gestanden hat, 2018/2019 überfluteten die Tropenstürme Idai und Kenneth weite Teile des Landes, aktuell ist die mosambikanische Provinz Cabo Delgado aufgrund von bestialischen Übergriffen islamistischer Terrormilizen zur Krisenregion verkommen, sind es dennoch Menschen wie Heide Zwirner und Dr. Peg Cumberland, die Mut machen! Für ihr weiteres Wirken wünschen wir beiden Frauen alles erdenkliche Gute! Wer Lust hat, mehr über die Arbeit von Heide Zwirner zu erfahren, ist herzlich eingeladen, ihren Rundbrief zu lesen: https://www.globemission.org/wp-content/uploads/simple-file-list/Rundbriefe-Missionare/Zwirner/Rundbrief-Zwirner-04-2021.pdf

Foto: "Hier das Bild mit der neuen rosa Hose -die perfekt passte! DANKE an Euch!"

 

 

Anfang des Jahres erhielten wir aus Mosambik die Rückmeldung: Die Kinderklinik ist (fast) fertig! Ungeachtet einiger unerledigter Arbeiten konnte die Klinik aber bereits in Betrieb genommen werden und dies, wie uns die dortige Initatorin des Klinikneubaus und Ärztin Dr. Peg Cumberland mitteilte, mit durchaus positiver Resonanz: "Die Klinik wird gut genutzt und sehr geschätzt. Sie bietet nicht nur einen viel besseren Ort für die Betreuung von Kindern, sondern reduziert auch die Überlastung des gesamten Gesundheitszentrums - wichtig in dieser Zeit von Covid. Die Zahl der Coronavirus-Fälle in der Provinz Niassa ist in den letzten 5 Wochen rapide gestiegen - viel schlimmer als 2020."

Für die Versorgung und Betreuung der Kinder in der Stadt Lichinga ist dieser Klinikneubau ein großer Schritt nach vorn, da damit die beengten und sogar zum Teil baufälligen Raumverhältnisse in den bisher genutzen städtischen Räumlichkeiten hinter sich gelassen werden konnten.

The Child Health Clinic

Foto: Der einladene Neubau der neuen Kinderklinik in Lichinga

Und nicht nur das optische Erscheinungsbild der neuen Kinderklinik hat einen einladenen Charakter bekommen, wie man auf den Fotos sehen kann, sondern auch die Behandlungsmöglichkeiten haben sich natürlich sehr verbessert, was die Räumlichkeiten an sich, aber auch die medizinischen und hygienischen Standards betrifft. Der Empfangsraum bzw. die Patientenaufnahme, wo auch zugleich das Gewicht der Kinder gewogen wird, macht einen einladenen und einem zweckentsprechenden Eindruck. Zudem stehen weitere Räumlichkeiten, wie etwa auch zu Impfzwecken, zur Verfügung.

Registering and growth monitoring

Foto: Willkommen bei der Patientenaufnahme

Auf alle Fälle gratulieren wir als Heider-Kober-Stiftung all den kleinen und großen Patienten und Patientinnen und dem Team um Dr. Peg Cumberland zur Fertigstellung und Inbetriebnahme der Kinderklinik ganz herzlich!

Foto unten: Imfpung eines kleinen Patienten im Impfraum

Vaccination oral polio

 

 

 

 

 

 

Es hatte wohl keiner erwartet, dass das Jahr 2020 so wird wie es geworden ist. Das Coronavirus hat dabei vieles durcheinander gebracht und so mancherlei angedachten Aktivitäten ins Abseits gestellt, so dass uns dieses Jahr so manches Farbtüpfelchen fehlt, was das Jahr zu etwas besonderen gemacht hätte.

Das Coronavirus hat auch die Arbeit in den von uns unterstützten Projekten in Kamerun, Mosambik und den Philippinen stark beeinträchtigt. Es ist aber nicht nur die Pandemie selbst, die das Arbeiten erschwert, sondern auch die Verzögerung von Lieferungen in diese Länder oder aber auch der erhebliche Rückgang der Wirtschaftsleistung. Die verschiedenen Projekte in Boboyo (Kamerun) laufen Gott sei Dank wie gewohnt weiter, so auch die „Schule auf der Strasse" in Cebu (Philippinen). In Mosambik warten wir hingegen noch auf einen neuen Re-start eines Projektes, welches wir dann gerne unterstützen werden.

Die Heider-Kober-Stiftung selbst entwickelt sich prächtig; wir gehen davon aus, dass wir in 2 oder 3 Jahren unser Ziel von 100.000 Euro Stiftungskapital erreicht haben werden, um so unsere Projektförderungen trotz der Niedrigzinsphase auf eine sichere Finanzierungsbasis stellen zu können. Dieses Jahr haben wir knapp 3.000 Euro an unsere Projektpartner überwiesen, sodass unsere Gesamtfördersumme (seit der Gründung vor 12 Jahren) nun schon über 40.000 Euro beträgt.

Vor kurzem haben wir ein Up-date von Peg bezüglich des Krankenhausneubaus in Lichinga erhalten. Auch hier gab es im Vergleich zum ursprünglichen Plan einer leichte Verzögerung; insgesamt kann sich das Ergebnis aber sehen lassen. Der Krankenhausfußboden ist in Arbeit, die Aluminiumfenster sind bestellt und sollen in den nächsten Wochen einbgebaut werden, bevor es dann an die Elektrik geht. Natürlich drücken wir Peg und dem Team vor Ort alle erdenklichen Daumen, dass es mit der Fertigstellung schon bald klappt.

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In Lichinga entsteht etwas Neues! Dank des tatkräftigen Engagements von Dr. Peg Cumperland wird gegenwärtig am lokalen Krankenhaus, dem "Centro de Saude," in Lichinga in Mosambik ein Ersatzneubau gebaut, der einen seit Jahren baufälligen und geschlossenen Krankenhaustrakt ersetzen soll. Die Arbeiten sind soweit im Plan. Aber es ist noch viel zu tun, auch wenn bald, wie man auf dem Foto sehen kann, Richtfest gefeiert werden dürfte. Und dann ist es nur noch eine Frage der Zeit, dass Mütter und Kinder wieder ihre Behandlungsräumlichkeiten (etwa zum Impfen von Kleinkindern oder auch das monatliche Wiegen) nutzen können! Wir sind froh, dass wir dieses Bauvorhaben aus unserem Stiftungsumfeld mit fördern konnten und drücken Dr. Cumperland weiterhin die Daumen für einen erfolgreichen Bauabschluß.

  KH Lichinga Rohbau

   
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